20 Dinge, die man unbedingt in Niedersachsen gemacht haben muss

1. Auf dem Baum schlafen
Das klingt verträumt oder gar rückständig. In Niedersachsen bieten aber drei Orte Baumhäuser an, und das Übernachten darin ist wie ein modernes Abenteuer. In Bad Zwischenahn geht es in die vornehme Baumhaussuite. In Neuhaus im Solling stehen mehrere rustikale Baumbehausungen zur Auswahl. Bei einem lässt sich sogar das Doppelbett ins Freie schieben. Auch im Wolfcenter Dörverden lässt sich im Tree-Inn im Baum übernachten.

2.Einen Ranger treffen
Das geht im Nationalpark Harz. Zu jeder Wetter und Jahreszeit kann man gemeinsam mit den Rangern, die ausgebildete Forstwirte sind, auf einer Wanderung den Nationalpark entdecken.

3. Dufter Spaziergang - für Spürnasen
Holzminden hat einen duftenden Pfad durch die Innenstadt. An den 15 Stellen lassen sich Düfte wie Lavendel, Zitrus, Anis, Weihrauch, Patchouli oder Bratzwiebel erschnuppern. Im Ort befindet sich das größte deutsche Duft- und Geschmackstoffunternehmen.

4. Snowtubing am Wurmberg
Es ist der Blick in die Harzer Wälder. Es ist der Spaß, auf den großen Reifenschläuchen auf Schnee zu rutschen. Immer und immer wieder wollen Klein und Groß das praktizieren. Schade nur, dass der Winter so kurz ist. Doch halt – es gibt eine Alternative: im Sommer auf dem Monsterroller mit breiten Reifen den Wurmberg hinab, mit dem Lift wieder hinauf.

5. Wing Coaster fahren 
Es ist Deutschlands erste Anlage dieser Art. Sie wird 2014 eröffnet. Die Fahrt auf den Sesseln über die 772 Meter lange Bahn im Heide-Park Soltau wird bis zu 100 km/h schnell. Fünfmal befindet sich der Kopf unten, der restliche Körper oben. Sechs Hindernissen wird ausgewichen. Es ist purer Bauchkitzel.

6. Krabben puhlen
In Greetsiel, dem idyllischen Fischerdorf in Ostfriesland, geht das gut. Dort liegt die größte Fischkutterflotte Deutschlands. Die schnellste Krabbenpuhlerin lebt im Dorf. Also ran an das glitschige Vergnügen. Es kann hungrig machen.

7. Fähre mit der Hand kurbeln
Selbst Hand anlegen lässt sich am besten in Holtland östlich von Leer in Ostfriesland. Überwunden wird übrigens das „Ehetief“, so heißt das Flüsschen. Die älteste Pünte, eine handgetriebene Binnenfähre, ist ganz in der Nähe. In Wildeshausen, das zu Leer gehört, wird damit seit 1582 die Jümmer überquert. Es ist die älteste handgezogene Fähre Nordeuropas. An der Weser – in Polle – fährt noch eine Gierseilfähre. Sie nutzt die Strömung des Flusses als Antrieb und ist an einem Drahtseil quer zum Fluss befestigt.

8. Ratten live erleben
Das Musical RATS wird von Ende Mai bis Anfang September jeden Mittwoch um 16.30 Uhr auf der Freiterrasse des Hochzeitshauses in Hameln kostenlos aufgeführt. Die Sage vom Rattenfänger kennt mehr als eine Milliarde Menschen – hier ist der Ursprung, und das noch mit Musik. Ein Genuss.

9. Draisine fahren
Mit dem Schienengefährt zum Treten auf einer alten Bahntrasse von Rinteln ins Exertal fahren, ist der aktive Frischluftgenuss. Spaß macht das der ganzen Familie. Unterwegs lässt sich einkehren oder picknicken. Es geht auch in der Solling - Vogler-Region – von Buchhagen bei Bodenwerder bis Osterbrak.

10. Durchs Watt gehen
Immerhin gehört es zum Weltnaturerbe, das niedersächsische Wattenmeer. Und es lässt sich mit Füßen treten, was besonders barfuß ein Genuss ist (im Sommer). Mit dem Wattführer wird einem die kleine Welt, die einem zu Füßen liegt, erläutert. Sonst ginge vieles an einem vorbei.

11. Mit dem Nachtwächter durch Celle
Die Kostümführung durch die nächtliche Altstadt mit ihren 400 Fachwerkhäusern ist schon etwas Einmaliges. Dazu werden einem die Geschichten der Stadt erzählt, die sich um Welfen, Dänen und andere ehemalige Schlossbewohner ranken. Dann gibt es die sprechenden Laternen, die von selbst losplaudern – mit berühmten Stimmen.

12. Eis essen der Yukon Bay
Dieses Stück kanadischer Goldgräberstadt ist im Erlebniszoo Hannover nachgebaut. Durch die farbige Fassade der Häuser geht es in Lokale, etwa zum Eisessen. Draußen sind tauchende Eisbären, Robben und Pinguine zu sehen. Ein havariertes Schiff ist nachgebaut. Die Verladekräne verleihen dem Treiben Nähe zur Wirklichkeit. Bisons und Präriehunde sind auch in der Nähe.

13. Akkuschrauberrennen in Hildesheim
Das selbstgebaute Leichtfahrzeug darf nur von einem oder mehreren Akkuschraubern angetrieben werden. Mindestens ein Mensch muss mitfahren. Anfang Juni jedes Jahr (seit 2003) wird das Rennen in Hildesheim ausgerichtet. Dabei sein – als Bastler, Fahrer oder Zuschauer.

14. Labskausessen in Wilhelmshaven
Die Speise ist schmackhafter als es klingt. Alljährlich im Juli wird das im größeren Rahmen in Wilhelmshaven zelebriert. Essen und zusehen beim Essen bringt große Freude. Das geht aber rund ums Jahr. Labskaus ist Kult.

15. Lüttje Lage trinken
Bei dieser besonderen Art, Bier mit Schnaps gleichzeitig zu trinken, hält der Übende zwei kleine Gläser in einer Hand (zwischen den Fingern). Er lässt den Schnaps aus dem oberen Glas ins untere – das mit dem Bier – fließen und alles zusammen in seinen Mund. Klappt sicher nicht auf Anhieb, aber Übung macht den Meister. In Hannover lässt sich das in der Altstadt und auf dem weltgrößten Schützenfest gut üben.

16. Gold waschen
Im Flüsschen Aller im Ort Wietze westlich von Celle ist das auf der Teufelsinsel möglich. Niemand ist dort bisher Millionär geworden, aber das glänzende Metall ist mit einem glänzenden Abenteuer verbunden. Ein Camp für Kinder und Eltern ist vorhanden.

17. Schlendern über den ältesten Flohmarkt
Am hohen Ufer in der hannoverschen Altstadt öffnet jeden Samstag der älteste Flohmarkt in Deutschland. In der Nähe der drei „Nanas“ der Künstlerin Niki de Saint Phalle verkaufen Händler ihre Antiquitäten oder was in Omas Keller noch so herumlag. Es ist ein buntes Treiben mit einer lockeren Stimmung garniert.

18. Pferdebahn fahren
Auf Spiekeroog ist eine der letzten Pferdebahnen in Betrieb. Es ist die einzige auf einer Insel in Deutschland. Es ist Teil der Entschleunigung, die die Insel mit ihrem idyllischen Ortskern anbietet. Vom Bahnhof geht es im Schritttempo nach Old Laramie am Westend. Da ist Zeit für einen Kaffee oder Plausch mit den Kitesurfern, die ganz in der Nähe ihrem Hobby nachgehen.

19. Sich treiben lassen
In Bad Bevensen herrscht Schwerelosigkeit, nicht überall, aber zum Beispiel in der Thermo-Spa-Liege der Jod-Sole-Therme. Musik verwöhnt die Ohren, Klangwellen massieren den Körper. Ein Becken weiter treibt man auch im Wasser, das mit Klangwellen beschallt wird. Ein göttliches Erlebnis. Dann noch eine Lomi-Lomi, eine hawaiianische Tempelmassage, und der Tag sollte niemals enden.

20. Bauerngolf
Platzreife ist nicht erforderlich, der Platz muss nur reif sein. Die Wiese wird in zehn Bahnen aufgeteilt. Der Spieler schlägt den Ball mit einem Holzstiel, an dem unten ein Holzschuh hängt, in ein Erdloch. Ganz einfach. Ganz viel Spaß.

 

Quelle: TourismusMarketing Niedersachsen GmbH